Internationale Welcome Veranstaltung
Auftakt 2. Stipendium für Zeichnung & Papierkunst
Titelfoto: © Stadt Waiblingen Oleg Kauz

Oberbürgermeister Sebastian Wolf betonte die Bedeutung des Papierkunststipendiums für die weitere Entwicklung der Kulturstadt Waiblingen und dankte der Eva Mayr-Stihl Stiftung dafür, den Nachlass von Renate Reichert an die Stiftung für diesen Zweck eingesetzt zu haben.

Michael von Winning, Vorstand der Eva Mayr-Stihl Stiftung, hieß die Stipendiatinnen und Stipendiaten auch im Namen der Stiftung willkommen und rief in Erinnerung, wie es zur Idee des Papierkunststipendiums gekommen war.

Die Leiterin der Galerie Stihl Waiblingen, Dr. Anja Gerdemann, verdeutlichte den Erfolg des Konzepts: In diesem Jahr waren über 500 Bewerbungen aus der ganzen Welt eingegangen – was die die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten nicht einfach gestaltete.

Angela Glajcar, die bereits auf Einladung der Freude der Galerie Stihl im Oktober 2024 das Raumobjekt in der Michaelskirche realisiert hat, freut sich jetzt besonders auf die Fortführung ihrer Arbeit in Waiblingen.
Fotos: Tom Becker, Text teilweise zitiert von Website der Eva Mayer-Stihl Stiftung

Hauptstipendiatin Angela Glajcar und Junior-Stipendiat:innen Aleida van Dijk (Niederlande), Rodrigo Arteaga (Chile) und Kuan Lin Chen (Taiwan)
Foto: © Stadt Waiblingen Oleg Kauz

Die Freunde der Galerie Stihl organisierten den Sektempfang vor dem Kameralamts-Keller
Foto: © Stadt Waiblingen Oleg Kauz
Am 17.06.2026 fand der Auftakt des 2. Stipendiums für Zeichnung und Papierkunst der Stadt Waiblingen statt. Die Veranstaltung wurde im angenehm kühlen und stimmungsvoll illuminierten Kameralamtskeller eröffnet. Im Anschluss luden die Freunde der Galerie Stihl zu einem Sektempfang vor dem Keller ein. Dort konnten die zahlreichen Besucherinnen und Besucher im Schatten miteinander ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen und die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten kennenlernen. Die Atmosphäre war nett und gesellig und man ließ es schließlich in kleiner Runde im nahegelegenen Biergarten ausklingen .
Wie man bereits in den Zeitungen lesen konnte, bewies die Hauptstipendiatin und renommierte Papierkünstlerin Angela Glajcar mit dem eigenständig organisierten Papiertransport im 7,5-Tonner, dass Papierkunst auch eine praktische und anpackende Seite hat. Als Wahl-Waiblingerin bewegt sie sich inzwischen zudem souverän durch den Stadtraum zwischen ihren Wirkungsstätten – und bewältigt die Waiblinger Steigungen ganz ohne Motor auf dem Fahrrad.
Besonders interessant war es, die Arbeitsplätze der internationalen Junior-Stipendiat:innen Aleida van Dijk (Niederlande), Rodrigo Arteaga (Chile) und Kuan Lin Chen (Taiwan) in der Galerie im Kameralamt kennenzulernen. Die Spannung ist groß auf die Ergebnisse, die in der kommenden Arbeitsphase entstehen werden.

Die Junior-Stipendiat:innen Aleida van Dijk (Niederlande), Rodrigo Arteaga (Chile) und Kuan Lin Chen (Taiwan) vor ihrem Atelier im der Galerie im Kameralamt
Foto: Tom Becker

Wie wird die Ausgestaltung der Galerie aussehen? Wird dabei – ähnlich wie in Angela Glajcars früherem Projekt „Terforation“ – eine Deckenhängung eine gestalterische Rolle spielen?
Foto : © Angela Glajcar

